Anleitung für Nacht und Feuerwerksbilder

Wer schon immer mal wissen wollte wie Nacht und Feuerwerksbilder enstehen, ist hier

 

Herzlich  Willkommen

 


 

 

 

 

 

Zur Ausrüstung:

Ihr benötigt eine Kamera mit einem M-modus,einen Anschluss für Kabelauslösung und ein festes Stativ

Ihr stellt in eurer Kamera folgende Werte ein:

                                                                   Exif - Daten für das obenstehende Bild

Blende       :      F/13                                                                   F/13

Zeit             :      bulb                                                                  5 Sekunden

Brennweite  :                                                                                  35 mm

Iso               :     100                                                                       100

Weisabgleich : Tageslicht                                                              Automatisch

                                                                                                       RAW - Datei

 


 

Taschenlampe

RAW Datei unabdingbar für gute Bilder

Autofokus manuell

Wenn möglich Spiegelvorauslösung

und ein Stativ !!!

 

Statische Motive

 

Bei statischen Motiven gibt es 2 Möglichkeiten um zu qualitativ ansprechenden Bildern zu gelangen.

Zum einen kannst du in der Zeitautomatik fotografieren oder im manuellen Modus.

 

Zeitautomatik

 

  In der Zeitautomatik stellst du die Blende ein und lässt dir die dazu gehörige Zeit geben.

Stelle die Blende 8 bis 13 ein und lasse dir dann die dazu gehörige Zeit geben.

Jetzt ist es unbedingt erforderlich den Belichtungswert um 2 LV zu reduzieren.

 

Alle Kameras sind auf einen Grauwert geeicht , der bei dunklen und sehr hellen Motiven nicht mehr greift.

Rein technisch musst du dir vorstellen,das die Automatik deiner Kamera dir immer ein technisch perfektes "Graubild"

liefern will.

 

Dementsprechend musst du bei dunklen Motiven bewusst unterbelichten und bei hellen Motiven überbelichten.

 

Manueller Modus

Ich persönlich bevorzuge den manuellen Modus mit der Bulb Einstellung.

Das heißt ich wähle die Blende aus und lasse den Verschluss offen.

Dazu ist zwingend ein Fernauslöser erforderlich,weil es nicht möglich ist den Auslöseknopf

über mehrere Sekunden gedrückt zu halten ohne zu verwackeln.

In Gedanken zähle ich die Zeit und kann mir dann auf dem Monitor anschauen ob die Lichter noch

Zeichnung haben oder schon überstrahlt sind.

Wenn das der Fall ist , reduziere ich einfach die Zeit indem ich den Fernauslöser nicht so lang gedrückt halte.

Der Vorteil zur Automatik ist der das ich jetzt nicht mühselig an den Lichtwerten "schrauben" muss.

 

 


Bei Feuerwerksaufnahmen ist der M-Modus sehr zu empfehlen,weil er mit den oben genannten Einstellungen  die besten Ergebnisse bringt.Das Motivprogramm "Nacht oder Feuerwerksprogramm" ist besser nicht zu verwenden , weil du dort überhaupt keine Kontrolle über die Ergebnisse hast und du keine RAW-Dateien bekommst.

Stelle deine Kamera auf ein Stativ und mache mit dem Manuellen Modus in der Dämmerung ein paar Probeaufnahmen,damit du ein Gefühl für die Entfernung bekommst,das wird dann sehr wichtig.

Wenn dann das Feuerwerk beginnt musst du schon bei der Zündung so zoomen das du das ganze Element auf dein Bild bekommst,das ist die eigentliche Schwierigkeit , weil du schätzen musst ob es eher tief oder sehr hoch kommt.

Dementsprechend musst du weiter ran oder weiter weg vom Motiv.

Ein bisschen kann das Bild später in der Bea beschnitten werden,aber eben halt nur ein wenig.

Macht ihr einen zu grossen Ausschnitt leidet die Qualität dermassen,dass,das Bild nicht mehr zu verwenden ist.

Deshalb ist es so wichtig das ganze Element möglichst mit dem Motiv (in meinem obigen Bild das Schloss) formatfüllend abzubilden,um später in der Bea wenig schneiden zu müssen.

Du hast dazu nicht viel Zeit mit Fokussieren,wenn die Rakete explodiert musst du den Auslöseknopf betätigen und hier ist anzuraten mit Fernauslösung zu arbeiten,sonst müsst ihr den Knopf an der Kamera so lang heruntergedrückt lassen,bis die Belichtung fertig ist und das ohne zu verwackeln.

Die Belichtungsdauer beträgt 1 Sekunde,bei sehr hellen und bis zu  7 Sekunden, bei sehr dunklen Elementen.

Praktisch ist es jetzt wenn du einen Sekundenzähler auf deinem Display hast,wenn nicht musst du zählen,21,22,23...

Und wenn du meinst die Zeit hat ausgereicht beendest du die Aufnahme,nun kann es schon mal passieren das du dich in der Helligkeit etwas verschätzt hast,dann kommt die RAW Datei ins Spiel , hier kannst du in aller Ruhe zu Hause nochmal die Belichtung etc.verändern und die Elemente anpassen.

Feuerwerksfotografie ist nicht einfach und auch ich bin noch absoluter Anfänger,aber ich bin mir sicher mit jedem Mal wirst du besser und kannst bald vorzeigbare Ergebnisse vorweisen.

Es sind viele Schwierigkeiten zu überwinden,aber all deine Bemühungen werden mit wunderschööönen,nicht reproduzierbaren Bildern belohnt.

Exif - Daten:

Canon EOS 450 D mit Tamron 18-200mm

Blende     :   F/13

Zeit          :   6 Sekunden

ISO          :   100

Brennw.   :    18 mm

 

Weisabgl. :   automatisch

RAW - Datei

 


Bilder vom 24.August 2013

Feuerwerk an der Mosburg/Wiesbaden

 

 

Olympus E - 400

F 13 - 2,5 sec - 100 - 17 mm - Weissabgleich Automatisch -  Raw Datei

Modus : M - Bulb mit Kabelauslöser

 

 

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